Frau K. kommt aufgelöst in die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Gießen. Sie ist ohne Termin in die offene Sprechstunde gekommen und eine Sozialarbeiterin nimmt sich Zeit für sie. Schnell merkt Frau K., dass sie reden kann. Da sitzt ihr jemand gegenüber, der Zeit für sie hat, der ihre Probleme versteht.
"Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll". So fangen viele Beratungsgespräche an. Frau K. hat drei kleine Kinder. Ihr Mann hat sie verlassen. Sie hat Schulden und weiß nicht, von welchem Geld sie den Kindern heute das Abendessen kaufen soll. Der Mann soll Unterhalt zahlen, ist aber irgendwo in Berlin und hat seit zwei Monaten keinen Pfennig überwiesen. Frau K. hat bisher immer mal was von ihrer Mutter bekommen, aber die hat auch nur eine kleine Rente.
Die Sozialarbeiterin kann helfen. Sie klärt Frau K. auf über die Möglichkeit, Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt zu beantragen. Sie macht für Frau K. noch am gleichen Tag einen Termin beim Sozial-amt und macht ihr Mut, dort hinzugehen. Gleichzeitig vereinbart die Sozialarbeiterin für Frau K. einen Termin in der Schuldnerberatung. Frau K. hat viele Rechnungen zu Hause liegen, die sie noch nicht einmal mehr öffnet aus Angst.
So oder ähnlich sind die Geschichten, die das Leben schreibt und die Diakonie setzt sich ein für Menschen, die in Not oder benachteiligt sind, die am Rande der Gesellschaft stehen. Die Not ist groß. Auch bei uns im Einzugsgebiet der Dekanatsstelle Gießen.
Wenn Sie uns bei unserer Arbeit helfen wollen, können sie eine Spende überweisen auf das Konto-Nr.: 200 513 508 bei der Sparkasse Gießen, BLZ.: 513 500 25 (Stichwort:
"Diakoniesammlung") oder eine Bargeldspende im Gemeindebüro oder im Gottesdienst abgeben.
Hierfür sagen wir ihnen herzlichen Dank. Eine Spendenbescheinigung wird selbstverständlich ausgestellt.