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Die Trägerschaft übernahm das Dekanat Hungen mit finanzieller Unterstützung der beiden Städte Hungen und Lich sowie der Evang. Kirche in Hessen und Nassau. Aus einem anfangs ökumenischen Arbeitskreis entwickelte sich die Initiative, denn das Bedürfnis war in der Bevölkerung vorhanden und die heutige Pflegeversicherung bestand noch nicht.
20 Jahre haben ausgebildete, examinierte Pflegekräfte in allen Stadtteilen der beiden Großgemeinden segensreiche Arbeit geleistet. Sie waren vielen Menschen, sowohl im medizinischen und pflegerischen Bereich, als auch in seelsorgerlicher und menschlicher Hinsicht eine große Hilfe.
Zu Beginn diesen Jahres ist nun, die Organisation betreffend, eine Veränderung eingetreten, indem die Fusion mit der vom Laubacher Stift getragenen Diakoniestation erfolgte. Ab 1. Januar 1999 wurden damit zwei in unmittelbarer Nachbarschaft bestehende diakonische Einrichtungen zusammengeschlossen. Unter dem neuen Namen "Diakoniezentrum Laubacher Stift ambulanter Pflegedienst für Laubach, Hungen und Lich" wird die Kranken-, Alten und Familienpflege sowie häusliche Versorgung gemeinsam durchgeführt. In Anbetracht des angestrebten "Kleeblattsystems" der Alten- und Krankenversorgung in diesem Raum, das sind ambulante Dienste, Alten- und Pflegeheim, Krankenhaus, Altenwohnanlage, ist die Neuregelung sinnvoll.
In der praktischen Arbeit ändert sich nichts. Die Außenstelle in Lich bleibt unverändert erhalten und ist auch weiterhin Ansprechpartner und Anlaufstelle unter der bekannten Adresse Ludwigsburg 1. Auch der Förderverein bleibt wie bisher als selbständiger Verein bestehen. Seine Zweckbestimmung, die Aufgaben im Pflegebereich innerhalb der Stadtteile von Hungen und Lich finanziell zu unterstützen, ist nach wie vor erforderlich.
Gertrud Köhler
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